Mittwoch, 15. März 2006

Vielstimmige Werbung

choirJosefine Koehn, Autorin des TrendBlog, sieht in der Verwendung von Chorgesängen in Werbeclips einen neuen Trend. Als Auslöser des Trends gilt dieser Honda-Clip, der sich blitzschnell im Internet ausgebreitet hat:



Ein weiteres Beispiel ist der ebenfalls japanische Spot des japanischen Sportartikelherstellers Onitsuka Tiger, der auf die Mundpropagandafähigkeit des Karaoke-Effekts setzt.



Für Josefine zeigen diese Beispiele eine innovative Verbindung von High- und Low-Tech: "In the future we might see more advertising ideas which either rely on the quality of purity or bring high tech together with the power of man-made, lo-fi effects. A concept, which is really sense-relieving in these times of human overstimulation".

Man könnte auch noch einen Schritt weitergehen und darin einen Versuch finden, auf der Authentizitätskurve von Seth Godin etwas nach links zu rutschen und der Marke durch den Rückgriff auf einfache oder sogar natürliche Medien wie die bloße menschliche Stimme "a whiff of authenticity" zu verleihen.

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