Donnerstag, 26. August 2010


Sound Branding Best Practise Cases im Voting

Wie muss sich ein wirklich gutes Sound Branding anhören? Eine Antwort darauf könnte die Zusammenstellung der besten Fallbeispiele für Markenklänge geben, die die Audio Branding Academy derzeit für ein Online-Voting zusammen gestellt hat.

Zum ersten Mal wird die Creme de la Creme der Sound Branding Fallstudien, die Agenturen aus der ganzen Welt eingereicht haben vorgestellt. In der Internationalen Online Community ICAB, der man kostenlos beitreten kann, stehen die Case Studies zum Voting bereit.

Neben großen Kunden wie CNN und Siemens, sind auch einige Exoten unter den Teilnehmern. Wie klingt etwa ein brasilianischer Krankenversicherer, der Vorsorge mit Lebensfreude verbinden will?
Oder wie kann eine interaktive Klang- und Kunstinstallation den Mitarbeitern einer Australischen Bank helfen, sich für Weiterbildungen zu öffnen?
Und wie klingt der Corporate Sound eines Luxus-Eventschiffes, dass auf dem Bodensee eine royale Atmosphäre verbreiten soll?

Diese und weitere spannende Sound Branding Cases können alle Mitglieder der Community noch bis zum 31. August studieren, genießen und bewerten. Ein klick auf den "Daumen hoch"-Button genügt. Jedes Mitglied hat fünf Stimmen und Mitglied werden kann jeder Sound Branding interessiert unkompliziert und kostenlos unter http://audio-branding-academy.org/icab

Die beliebtesten Cases werden dann auf dem Audio Branding Kongress am 05. November in Hamburg vorgestellt. Also loggen Sie sich ein, stimmen Sie ab, und lernen Sie einige der besten Sound Brandings des Jahres kennen!

Freitag, 16. Juli 2010


"The Power of Sound" in der EIGENART

Die Themen Corporate Sound und Sound Branding ziehen weite Kreise. Nicht nur anlässlich der prägenden Vuvuzela-Klange der Fußball WM wurde über Sound diskutiert, auch in anderen Formen und Medien wächst das Bewußtsein für die Wichtigkeit des Klangs.
Und so freut sich der Autor, dass sich auch die EIGENART – das Studierendenmagazin der Universität der Künste Berlin, das vom Pro Campus-Presse Award 2009 zum zweitbesten deutschsprachigen Studierendenmagazin gewählt wurde – für Sound interessiert.

In der aktuellen fünfundsiebzigsten Ausgabe des Magazins mit dem Titel "ZUGANG" erschien nun ein Artikel des Autors zur Macht, die Klänge auf uns ausüben können, und wie Melodien und Töne zu Informationsträgern in Marketing und Werbung genutzt werden können.

"The Power of Sound – Wenn sich Melodien tief in unser Gehirn graben" ist ab S. 20 in der aktuellen EIGENART #75 und hier auch online nach zu lesen.
Ich freue mich auf Kommentare, Kritiken und Diskussionen.

Montag, 14. Juni 2010


Der Sound der WM 2010

Die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika ist gerade erst ein paar Tage alt, und doch hat sich das akustische Markenzeichen schon klar etabliert: Der Vuvuzela-Sound.

Der Klang-Teppich der Tröte, die bis zu 120 db Lautstärke erreichen soll, ist das unüberhörbare Erkennungszeichen aller WM-Spielübertragung in diesen Tagen. Und die Wiedererkennung des akustischen "Wespenschwarms" funktioniert hervorragend: Wann immer dieser Klang irgendwo zu hören ist, wird Fußball geguckt – ob beim Nachbarn oder beim Public Viewing.

Die Kritik von Fans und Fersehsendern, dass der Klang alles verschlucke, was bisher als Klangatmosphäre eines Fußballspiels galt, scheint zunächst berechtigt: Fan-Chöre, Torjubel oder Pfeiffkonzerte sind durch den Dauerton der Vuvuzelas deutlich weniger zu hören. Die Begeisterung der Zuschauer im Stadion bleibt aber auch akustisch spürbar, selbst beim ersten Treffer des Eröffnungsspiels von Gastgeber Südafrika, bei dem der Vuvuzela Pegel deutlich höher war, als beispielweise beim ersten Sieg der deutschen Elf.



Inzwischen wird über ein Verbot der Vuvuzelas diskutiert, doch es scheint unwahrscheinlich, dass der neue Klang kurzfristig wieder aus den WM Stadien verschwindet. In jedem Fall ist der Sound in wenigen Tagen zum globalen akustischen Symbol der WM 2010 geworden. Der "Corporate Sound" der aktuellen Weltmeisterschaft dürfte damit zu einem der am schnellsten verbreiteten (und gelernten) Sound Brandings der Welt gehören.

Ob die Vuvuzela langfristig zum festen Begleiter von Fußballturnieren wird – so wie die "La Ola Welle" nach der WM 1986 in Mexiko – muss abgewartet werden. Bis dahin ergibt sich für alle anderen auch eine neue Marktlücke: Als "Vuvu-Stop" gelabelte Oropax sollen der neue Verkaufsschlager in Südafrika sein.

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